All posts by Ole Widekind

Solidarisch in der Krise – MwSt-Senkung für Fonds nutzen – 30.6.2020

Gießener Weltladen unterstützt Handelspartner*innen des Globalen Südens

Auch im Weltladen gelten selbstverständlich ab 1. Juli die neuen MwSt-Sätze. Die Absenkung der Steuersätze ist Teil des Corona-Konjunktur-Pakets der Bundesregierung. „Die Weltläden richten immer ihren Blick ‚über den Tellerrand‘ hinaus und aktuell mehr denn je auf die Fair-Handels-Partner*innen im Globalen Süden“, so Ladenkoordinatorin Katrin Schlechtriemen. Continue reading Solidarisch in der Krise – MwSt-Senkung für Fonds nutzen – 30.6.2020

Landesehrenbrief für unsere Gründerin Ilse Staude

© 04.02.2020 Gießener Anzeiger

Die Versammlung von Mitgliedern und Freunden des Weltladens im Gemeindesaal der Gießener Pankratiusgemeinde bildete eine schöne Kulisse für die Verleihung des Landesehrenbriefes an die Staufenbergerin Ilse Staude. In ihrer Laudatio sagte Landrätin Anita Schneider, Ilse Staude sei die einzige „bestehende“ und immer noch aktive Gründerin des Gießener Weltladens. Continue reading Landesehrenbrief für unsere Gründerin Ilse Staude

Die ganze Welt im Sucher – 25.6.2020 – jetzt ONLINE!

Einzoomen und Ausblenden – Der fotografische Blick auf Reisen

ACHTUNG: Aus gegebenem Anlass findet die Veranstaltung online statt. Nach Anmeldung erhalten Sie Information per E-Mail über den Zugang zum zum Vortrag.

Vortrag im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “FairReisen” von Rosaly Magg im Prototyp (Georg-Philipp-Gail-Straße 5) um 19:30 Uhr
Foto: Die Eroberer (Magg)

Auf vieles kann man während einer Reise verzichten, nur selten auf den Fotoapparat. So gehört die Reisefotografie zu den beliebtesten Genres. Manche Kritiker vertreten die Position, dass dabei vor allem ästhetische Klischees (re)produziert werden, wie man sie etwa aus der Touristikwerbung kennt. Andere behaupten, dass der Fotoapparat davor schützt, sich auf das Fremde wirklich einzulassen. In jedem Fall geht es bei der Reisefotografie darum, Erinnerungen festzuhalten, Stimmungen einzufangen, Menschen und „schöne Orte“ zu dokumentieren – und zu zeigen, dass man „da gewesen“ ist: Vielfältige Motive lassen uns auf Reisen zur Kamera greifen, und manchmal geraten wir in peinliche Situationen, stoßen auf Fotografierverbote und -tabus, müssen uns mit rechtlichen wie mit moralischen Fragen auseinandersetzen, ob man ein Foto machen darf oder nicht. Warum fotografieren wir auf Reisen? Wie nehmen wir die oder das Fremde wahr? Welche Fallstricke birgt das touristische Fotografieren? Und wie groß ist das Un-Behagen in den Kulturen, wenn die Fremde(n) zum „Objekt“ werden?

Zur Person:
Rosaly Magg ist Germanistin und Ethnologin und arbeitet seit 2002 im informationszentrum 3. welt – iz3w – in Freiburg. Außerdem gibt sie regelmäßig Seminare am Institut für Völkerkunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gender, Migration, Tourismus und Fotografie

https://www.iz3w.org/fernweh/deutsch/index.htm

Entsprechend den öffentlichen Regelungen hat der Prototyp ein Hygienekonzept entwickelt, dem wir uns selbstverständlich anschließen.