Aktuelles

Neuer alternativer Stadtplan für Gießen “Die Wandelkarte” ist da

Foto: Stadt Gießen

Der neue alternative Stadtplan “die Wandelkarte” der Stadt Gießen wurde von der Steuerungsgruppe Fairtrade Town unter Mitwirkung der Bildungsgruppe des Weltladens Gießen erarbeitet. Dieser alternative Stadtplan zeigt alle Geschäfte und Institutionen, die fair und nachhaltig handeln sowie die Geschäfte, die faire und nachhaltige Produkte zum Kaufen oder Kosnumieren anbieten.
Gedruckte Exemplare für die Westentasche gibt es auch im Weltladen.

So sieht sie aus: FTT-Wandelkarte_Gießen

Auch der hr4 berichtete über die Wandelkarte: Neuer alternativer Stadtplan für Gießen – die sogenannte „Wandelkarte“

Produkt des Monats 06/2021

Bälle von BadBoyz

Woher? Pakistan

Was ist besonders?

  • BadBoyz ist ein Familienunternehmen und ein Unternehmen mit sozialer Verantwortung (CSR). Das Unternehmen arbeitet nur mit fairtraide zertifizierten Hersteller*innen zusammen. Die (Fuß)bälle, die sie produzieren, sind demnach alle fairtrade zertifiziert. Das Unternehmen ist ein Teil von FAIR BAND, einem Zusammenschluss von über 30 Importeur*innen und Händler*innen von fairgehandelten Produkten.
  • Das Unternehmen achtet jedoch nicht nur auf die fairtrade Zertifizierung, sondern untersützt die Produzent*innen auch Vorort und verfolgt Projekte, die die Gleichberechtigung von Frauen in der pakistanischen Arbeitswelt verstärken sollen. Zum Beispiel mit dem Aware-Mother-Projekt
  • Darüberhinaus fördert BadBoyz den Verein Kinderherzen und unterstützt Schulen und Kitas in Deutschland mit Sachspenden.
  • Auf der Website von BadBoyz kann zudem eingesehen werden wer viel viel an einem Ball verdient.

*Angebot: Beim Kauf eines Balls von BadBoyz erhalten Sie 10 Prozent Rabatt.

Quelle: Bad Boyz

Woche der Goldhandys vom 19. bis 27. Juni

©Missio

80 Prozent der Deutschen haben mindestens ein ungenutztes Handy zu Hause. Insgesamt sind es über 124 Millionen alter Mobiltelefone, die in Deutschlands Schubladen verstauben – dabei sind sie im wahrsten Sinne des Wortes noch Gold wert. Insgesamt kommen über 60 verschiedene Rohstoffe in unseren täglichen Begleitern zusammen. Viele davon können auch nach dem Ende des Gebrauchs extrahiert und wiederverwendet werden. Der wirtschaftliche und ökologische Grund, warum das alte Handy recycelt werden sollte, ist schnell einleuchtend.

Doch in der „Woche der Goldhandys“ wird deutlich, dass es um weitaus mehr geht. Seit 2012 setzt sich die Aktion Schutzengel des Katholischen Hilfswerks Missio für die verheerende Situation von Familien in der Demokratischen Republik Kongo ein, die seit Jahrzehnten unter gewaltsamen Konflikten um die Rohstoffe des Landes leiden. Schätzungsweise ein Drittel des weltweit eingesetzten Coltans kommt aus der DR Kongo und spielt eine zentrale Rolle in der Herstellung unserer Handys wie eingangs beschrieben. Insbesondere im Osten des Landes entzünden sich die Auseinandersetzungen immer wieder am Coltanabbau, doch auch andere Bodenschätze wie Kupfer und Zinn bergen Konfliktpotenzial.

Durch die Wiederverwertung unserer alten Handys werden folglich auch weniger Rohstoffe z.B. in der DR Kongo nachgefragt und die Konflikte nicht weiter beschleunigt. Als zweite Komponente der Aktion Schutzengel baut Missio durch den Erlös Trauma-Zentren für die Opfer des Konflikts vor Ort auf.

Mit Ihrer Handyspende im Weltladen oder einer anderen teilnehmenden Annahmestelle können Sie das Projekt nicht nur in der Woche der Goldhandys, sondern das ganze Jahr über unterstützen. Weitere Informationen finden Sie außerdem direkt auf der Projektseite von Missio.

Sie möchten noch mehr zum sozio-ökologischen Fußabdruck unserer Mobiltelefone erfahren? Hier geht’s zu unserem Vortrag „Umwelt(un)gerechtigkeit in globalen Lieferketten – wie fair sind unsere Smartphones?“ mit Dominique Eckstein.

Produkt des Monats 05/2021

Salzgebäck & Chips

von

El Puente & Welt Partner

Woher? Peru, Indonesien und Italien

Was ist besonders?

  • Die roten und blauen Chips sowie die Maiskracher stammen aus Peru und werden von der peruanische Kleinbauern-Kooperative AGROPIA hergestellt. Die Kooperative hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die Bewahrung sowie die wirtschaftliche Nutzung von fast ausgestorbenen Kartoffelsorten zu kümmern. Die gesamte Wertschöpfung findet in Peru statt und bleibt dadurch vor Ort.
  • Die Maniok Chips werden aus Maniokwurzeln hergestellt. Produziert werden sie von Profil Mitra Abad, eine Entwicklungsagentur und ein Exportunternehmen mit dem Sitz in Indonesien auf der Insel Java. Die Organisation gibt den Mitarbeitenden durch Workshops zu Produktqualität und Zertifizierung die Möglichkeit zur Weiterbildung und schafft so Perspektiven. Die Maniok Chips sind handgefertigt und stammen aus biologischem Anbau.
  • Die Spizzichi kommen aus Italien und sind nach italienischer Rezeptur gemacht. Produziert werden sie von der Sozialkooperative Libero Mondo. Die Kooperative betreibt südlich von Piemont integrierte Werkstätten, in denen Menschen mit körperlichen und anderen Beeinträchtigungen arbeiten.
  • Die Chips, Maiskracher oder Spizzichi sind zudem unheimlich lecker und eignen sich perfekt für ein kleines Picknick in der frühlingshaften Sonne im eigenen Garten oder zu einen schönen Glas Wein auf dem Balkon.

Quelle: El Puente und Welt Partner

*Angebot: Beim Kauf einer Packung Chips oder anderem Salzgebäck von El Puente oder Welt Partner erhalten Sie 10 Prozent Rabatt.