Produkt des Monats 06/2020

Tücher und Hammamtücher

Woher? Kenia und Indien

Was  ist besonders?

  • Hergestellt werden die Tücher von Kiboko Leisure Wear in Kenia, dort arbeiten 80 Angestellte, die vor Ort ausgebildet und qulaifiziert werden. Vertrieben werden sie von Weltpartner. (siehe Bild)
  • FOUTA ist der tunesische Name für das Tuch was in der traditionellen Hammam-Badekultur verwendent wird.
  • Die Hammamtücher werden in Indien in einer familienbetriebenen Handweberei hergestellt und bestehen aus GOTS-Zertifizierter Bio-Baumwolle.
  • Der Betrieb garantiert seinen Mitarbeiter*innen u.a. eine Kranken– und Sozialversicherung sowie eine Rentenversicherung. Es wird ein Mindeslohn gezahlt und für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz wird auch gesorgt. Kinderarbeit ist verboten und wird durch das Vorzeigen der Geburtsurkunde überprüft.
  • Die Weberei erhält bei der Bestellung der FOUTAs eine Vorauszahlung, wodruch sie die Baumwolle bezahlen können.
  • Vertrieben werden die Hammamtücher von fairkauf Handelskontor.
  • Die saugfähigen und schnell trocknenden Tücher sind perfekt geeignet für die sommerliche Badesaison oder auch als Tischdecke!

Quelle: Welt Partner

* Beim Kauf eines Tuchs oder Hammtuches erhalten sie 20 Prozent Rabatt.

Die ganze Welt im Sucher – 25.6.2020 – jetzt ONLINE!

Einzoomen und Ausblenden – Der fotografische Blick auf Reisen

ACHTUNG: Aus gegebenem Anlass findet die Veranstaltung online statt. Nach Anmeldung erhalten Sie Information per E-Mail über den Zugang zum zum Vortrag.

Vortrag im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “FairReisen” von Rosaly Magg im Prototyp (Georg-Philipp-Gail-Straße 5) um 19:30 Uhr
Foto: Die Eroberer (Magg)

Auf vieles kann man während einer Reise verzichten, nur selten auf den Fotoapparat. So gehört die Reisefotografie zu den beliebtesten Genres. Manche Kritiker vertreten die Position, dass dabei vor allem ästhetische Klischees (re)produziert werden, wie man sie etwa aus der Touristikwerbung kennt. Andere behaupten, dass der Fotoapparat davor schützt, sich auf das Fremde wirklich einzulassen. In jedem Fall geht es bei der Reisefotografie darum, Erinnerungen festzuhalten, Stimmungen einzufangen, Menschen und „schöne Orte“ zu dokumentieren – und zu zeigen, dass man „da gewesen“ ist: Vielfältige Motive lassen uns auf Reisen zur Kamera greifen, und manchmal geraten wir in peinliche Situationen, stoßen auf Fotografierverbote und -tabus, müssen uns mit rechtlichen wie mit moralischen Fragen auseinandersetzen, ob man ein Foto machen darf oder nicht. Warum fotografieren wir auf Reisen? Wie nehmen wir die oder das Fremde wahr? Welche Fallstricke birgt das touristische Fotografieren? Und wie groß ist das Un-Behagen in den Kulturen, wenn die Fremde(n) zum „Objekt“ werden?

Zur Person:
Rosaly Magg ist Germanistin und Ethnologin und arbeitet seit 2002 im informationszentrum 3. welt – iz3w – in Freiburg. Außerdem gibt sie regelmäßig Seminare am Institut für Völkerkunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gender, Migration, Tourismus und Fotografie

https://www.iz3w.org/fernweh/deutsch/index.htm

Entsprechend den öffentlichen Regelungen hat der Prototyp ein Hygienekonzept entwickelt, dem wir uns selbstverständlich anschließen.

Workshop zur Durchführung eines Weltbewussten Stadtrundgangs – 30.5.2020

Von 11-17 Uhr in der Ludwigstraße 6 (Freiwilligenzentrum Gießen)
Der Workshop soll Interessierten helfen, anderen mehr über Nachhaltigkeit zu erzählen. Es werden verschiedene Stationen anhand unterschiedlicher Thematiken erarbeitet, die dann durchgeführt werden und sich grundsätzlich mit dem gesellschaftlichen Konsumverhalten auseinandersetzen. Die Teilnahme ist kostenlos & die Anmeldung erfolgt über: stadtrundgang@weltladen-giessen.de.