Presse & Berichte

Bericht über Vortrag zur Wirkung des Fairen Handels

“Kaffeeduft und Handel auf Augenhöhe – Vortragsabend von Weltladen und gipanic”

Manuel Chavarria, Mitglied der nicaraguanische Kaffee-Kooperative SOPPEXCCA und Lydia Koblofsky

Manuel Chavarria, Mitglied der nicaraguanische Kaffee-Kooperative SOPPEXCCA und Lydia Koblofsky

Statistisch trinkt jeder Deutsche 150 l Kaffee pro Jahr. Wie der Kaffeeanbau funktioniert, welche Herausforderungen im Anbau zu meistern sind, was der Faire Handel anders macht und wie er wirkt, wissen sicher die wenigsten. Das ist nun für die etwa 50 Zuhörer, die sich am gestrigen Mittwoch in der Evangelischen Studierenden Gemeinde zu einem Vortrag über Kaffee eingefunden haben, anders.

Auf Einladung des Städtepartnerschaftsverein mit Gießen mit San Juan de Sur in Nicaragua gipanic e.V. und des Weltladens berichtete Manuel Chavarria, Mitglied der nicaraguanische Kaffee-Kooperative SOPPEXCCA, in anschaulichen Bildern und Zahlen vom Alltag der Kaffeebauern im Norden Nicaraguas. Besonders die anschließende Fragerunde fand großen Anklang, bis zuletzt herrschte aufmerksame Stille im Raum.

Bereits in ihrem Grußwort hatte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hervorgehoben, dass nicht nur der „faire Konsum“ im Privaten und an öffentlichen Stellen wichtig sei. Auch die Informationsarbeit, die der Weltladen und gipanic leisteten, spiele eine zentrale Rolle für einen Bewusstseinswandel beim Verbraucher. Frau Grabe-Bolz überbrachte Grüße des Magistrats und erinnerte die Zuhörer daran, dass der Einsatz für den Fairen Handel in unserer Stadt schon viel erreicht habe. Seit 2011 trage Gießen daher auch den Titel Fairtrade-Stadt.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einer jungen Combo mit frischem Bossa und Co., dazu konnten die Gäste den Gießener Stadtkaffee Justus probieren, der aus den Bohne der SOPPEXCCA hergestellt wird. Vom Verkauf des fair gehandelten Kaffees, der unter anderem im Weltladen erhältlich ist, geht ein Beitrag an gipanic für die Arbeit im Sinne der Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur/Nicaragua. Außerdem konnten alle Besucher den frisch gedruckten EinkaufsFAIRführer mitnehmen.


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Frauen mit Weitsicht

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Menschen, die sich im Weltladen engagieren, blicken über den eigenen Tellerrand hinaus. Das geht gar nicht anders, denn ihre Waren wurden von Menschen in Asien, Afrika oder Südamerika hergestellt. Jedes Projekt hat eine Geschichte, über die man mit den Kunden ins Gespräch kommt. So zieht die Idee des »Fair Trade« Kreise, und die Ehrenamtlichen erfüllen »ganz nebenbei« einen Bildungsauftrag.

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Rechts vom Eingang Nepal, links Burkina Faso, in der Mitte Indien und Peru, ganz hinten Südafrika. »Ach, die großen Sonnengläser sind wieder da«, freut sich eine Kundin und bittet Karin Solms-Turski, Mitarbeiterin im Weltladen in der Schulstraße, es für sie einzupacken. Während sie das tut, unterhalten sich die Frauen über das Produkt: Die Sonnengläser sind Fair-Trade-Produkt aus Südafrika.

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"Selfie mit dem Fairtrade-Bus" und tolle Fairtrade-Produkte als Verdienst

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Ghana ist eines der führenden Anbau- und Exportländer von Rohkakao, Schokolade wird dort bisher allerdings kaum produziert. Ein Großteil der Wertschöpfung geschieht bei der Verarbeitung in Europa, während viele Kakaofarmer*innen in Armut leben. Das deutsch-ghanaische Unternehmen fairafric ist angetreten, das zu ändern.