Presse & Berichte
Market Queens - Wie ghanaische Frauen die nationale (Land-)Wirtschaft prägen
Market Queens, die Königinnen der Märkte, haben eine lange Tradition in Ghana. Bereits seit mehr als 40 Jahren gibt es sie, die sagenumwobenen Frauen, die mit ihrem (metaphorischen) Zepter über die Märkte Ghanas herrschen. Doch wie groß ist ihr Einfluss wirklich und wer sind die Frauen hinter dem Titel?
Der Begriff „Market Queen“ bedeutet so viel wie „Königin des Marktes“ und wurde in den 1980er Jahren geprägt. Er stammte ursprünglich aus der Akan-Sprache, wo der Begriff „Nkosuohemaa“ übersetzt „Market Queen“ bedeutet.
Anfangs wurden die „Market Queens“ von den Anführern der jeweiligen Gemeinden ernannt und sollten die lokalen Märkte überwachen. Die ersten „Market Queens“ waren Frauen, die in den Handel von Stoff und anderen Textilien involviert waren. Sie waren dafür verantwortlich, dass der Markt reibungslos verläuft und sollten Konflikte zwischen Händler*innen lösen. Zudem sollten sie im Auftrag des Häuptlings Steuern einsammeln (Adewumi et al., 2021). Diese Frauen waren für ihre außergewöhnlichen Führungsqualitäten bekannt und genossen großen Respekt in ihren Gemeinden. Daher wurde der Begriff zunehmend für Frauen benutzt, welche Führungsqualitäten besaßen. In der Wertschöpfungskette von Obst und Gemüse, hier am Beispiel der Tomaten, sind die „Market Queens“ für die Koordination der Aktivitäten der anderen Akteur*innen zuständig. Sie stimmen die Aktivitäten der Kleinbäuer*innen, Transporteur*innen und der Händler*innen aufeinander ab, um zu garantieren, dass frische Waren bei den Konsument*innen ankommen (Adewumi et al., 2021). Sie dienen daher als Vermittler*innen zwischen den Kleinbäuer*innen und den Konsument*innen und tragen zu der Entwicklung der lokalen Wirtschaft bei.
Interessiert? Mehr dazu könnt ihr am Sonntag erfahren, dort wird Michael Osei-Boateng um 14 Uhr einen interaktiven Vortrag über die "Market Queens" im JOKUS an der Ostanlage 25a in Gießen halten!
Die genauen Infos erfahrt ihr hier.
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