Presse & Berichte

Für Arbeit unter menschenwürdigen Bedingungen (PM)

It’s time for a fashion revolution!
Am 23. April 2013 stürzte die Rana Plaza Textilfabrik in Sabhar, Bangladesch ein und forderte 1.136 Todesopfer. Anlässlich diesen Unglückes, beteiligte sich die Bildungsgruppe des Weltladen Gießens zusammen mit vielen verschiedenen lokalen Akteur:innen an der diesjährigen Fashion Revolution Week.

Fashion Revolution Week

Fashion Revolution Week (© Gießener Anzeiger)

In der Woche vom 19.-25. April wurden in Gießen Online-Vorträge, Interviews, Social Media Kampagnen sowie eine Mahnwache am Gießener Kirchenplatz organisiert und durchgeführt.

Höhepunkt war mit über 80 Teilnehmern der FEMNET Vortrag am Mittwoch Abend mit Daniela Wawrzyniak. Hierbei wurde auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Fast Fashion Industrie in Indien und Bangladesch aufmerksam gemacht, welche im Zugang der Pandemie noch drastisch verschlechtert wurden und Lösungswege aufgezeigt.

Am Freitag Abend hielt im Zuge der Mahnwache auf dem Gießener Kirchenplatz die Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz eine Ansprache, bei der sie an die Gesellschaft appellierte, dass gerade im Zuge der Pandemie deutlich mehr über die Problematik der Textilindustrie gesprochen werden müsste. Auch Angelika Körner vom Weltladen Gießen sowie Carl Zecher vom Deutschen Gewerkschaftsbund hielten eine emotionale Rede.

Im Anschluss an die Mahnwache gab es dann noch eine aufschlussreiche Podiumsdiskussion zur Moral in der Modewelt, bei der die Fragen: “Was ist Fast Fashion und was ist Slow Fashion? Wer trägt überhaupt die Verantwortung? Und wie ist die faire Modewelt umsetzbar?” von verschiedenen lokalen Akteur:innen beantwortet wurden. Unter anderem dabei waren Fair Models, nachhaltige Modebloggerinnen und Betreiber:innen von fairen Modelabels.


Jedes Jahr beteiligen sich auf der ganzen Welt zivilgesellschaftliche Akteur:innen, Gewerkschaftler:innen und Aktive für eine faire und ökologische Modeindustrie and der Fashion Revolution Week, um auf die aktuellen Missstände aufmerksam zu machen, Handlungsoptionen aufzuzeigen und Forderungen an Unternehmen, Politik und Gesellschaft zu stellen.

Folgende Veranstaltungen wurden aufgezeichnet und sind daher frei zugänglich:


"Für Arbeit unter menschenwürdigen Bedingungen"

Artikel im Gießener Anzeiger vom 26.04.2021


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