Presse & Berichte

Solidarisch in der Krise – MwSt-Senkung für Fonds nutzen

Gießener Weltladen unterstützt Handelspartner*innen des Globalen Südens

Aktion Fairwertsteuer

Aktion Fairwertsteuer

Auch im Weltladen gelten selbstverständlich ab 1. Juli die neuen MwSt-Sätze. Die Absenkung der Steuersätze ist Teil des Corona-Konjunktur-Pakets der Bundesregierung. „Die Weltläden richten immer ihren Blick ‚über den Tellerrand‘ hinaus und aktuell mehr denn je auf die Fair-Handels-Partner*innen im Globalen Süden“, so Ladenkoordinatorin Katrin Schlechtriemen. Die Menschen dort sind viel stärker als in Europa von der Corona-Krise getroffen. „Deshalb haben wir im Vorstand und im Team beschlossen, die Absenkung der Mehrwertsteuer nicht an die Kundschaft weiterzugeben“, erklärt Klaus-Dieter Grothe für den Vorstand des Trägervereins Solidarische Welt e.V. weiter. „Wir schließen uns der bundesweiten Aktion #FAIRwertsteuer an!“ So wird der zusätzliche Ertrag, der durch die Mehrwertsteuersenkung entsteht, an die Produzent*innen weitergegeben, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen sind. Berechnungsgrundlage ist der Umsatz, den der Weltladen im zweiten Halbjahr 2020 erwirtschaftet.

Für die Aktion wird ein bundesweiter Fonds eingerichtet. Hier werden die Erträge gesammelt und dann an die Prozent*innen weitergeleitet.

Auf www.fairwertsteuer.de gibt es weitere Informationen für Kund*innen darüber, wie Produzent*innen durch die Corona-Krise betroffen sind und wie sie durch den Fairen Handel unterstützt werden. So zeigen die Weltläden in Deutschland, die an der Aktion teilnehmen, dass sie auch in schwierigen Zeiten fest an der Seite ihrer Partner*innen weltweit stehen.

Träger der Aktion sind der Weltladen-Dachverband e.V., das Forum Fairer Handel e.V., die Fair-Handels-Beratung sowie zahlreiche Fair-Handels-Unternehmen.


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Frauen mit Weitsicht

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Frauen mit Weitsicht

Menschen, die sich im Weltladen engagieren, blicken über den eigenen Tellerrand hinaus. Das geht gar nicht anders, denn ihre Waren wurden von Menschen in Asien, Afrika oder Südamerika hergestellt. Jedes Projekt hat eine Geschichte, über die man mit den Kunden ins Gespräch kommt. So zieht die Idee des »Fair Trade« Kreise, und die Ehrenamtlichen erfüllen »ganz nebenbei« einen Bildungsauftrag.

Zwischen Afrika und Asien liegen nur wenige Meter

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Zwischen Afrika und Asien liegen nur wenige Meter

Rechts vom Eingang Nepal, links Burkina Faso, in der Mitte Indien und Peru, ganz hinten Südafrika. »Ach, die großen Sonnengläser sind wieder da«, freut sich eine Kundin und bittet Karin Solms-Turski, Mitarbeiterin im Weltladen in der Schulstraße, es für sie einzupacken. Während sie das tut, unterhalten sich die Frauen über das Produkt: Die Sonnengläser sind Fair-Trade-Produkt aus Südafrika.

Fotowettbewerb-SiegerInnen gekürt

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Fotowettbewerb-SiegerInnen gekürt

"Selfie mit dem Fairtrade-Bus" und tolle Fairtrade-Produkte als Verdienst

fairafric: Schokolade made in Ghana

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fairafric: Schokolade made in Ghana

Ghana ist eines der führenden Anbau- und Exportländer von Rohkakao, Schokolade wird dort bisher allerdings kaum produziert. Ein Großteil der Wertschöpfung geschieht bei der Verarbeitung in Europa, während viele Kakaofarmer*innen in Armut leben. Das deutsch-ghanaische Unternehmen fairafric ist angetreten, das zu ändern.